Skype ist seit Mai 2025 abgeschaltet. Wir vergleichen die 10 besten Alternativen für Anrufe auf echte Auslandsnummern – mit ehrlichen Preisen, einer echten Schwäche pro Dienst und dem Ersatz für Skype-Guthaben und Skype-Nummern.
Die kurze Antwort: Die besten Skype-Alternativen 2026
Die besten Skype-Alternativen 2026 sind die Dienste, die das können, was Skype-Guthaben konnte: echte Festnetz- und Mobilfunknummern im Ausland anrufen, ohne dass die Gegenseite etwas installieren muss. Für die meisten Nutzer heißt das TwinPhone (browserbasiert, Pay-as-you-go ab 0,02 $/Min. in 145 Länder), Google Voice für alle, die in den USA leben, oder Viber Out, wenn Sie Viber ohnehin nutzen. Microsoft Teams – der offizielle Skype-Nachfolger – übernimmt Meetings und Chats, ersetzt aber keine günstigen Anrufe auf normale Telefonnummern.
Dieser Vergleich bewertet 10 Skype-Nachfolger nach dem, was im Alltag wirklich zählt: ob sie echte Rufnummern erreichen, was sie realistisch kosten, wie viel Einrichtung sie verlangen und wie es um die Verschlüsselung steht. Zu jedem Dienst nennen wir außerdem eine ehrliche Schwäche – auch bei unserem eigenen.
Skype ist abgeschaltet: Was wirklich passiert ist
Microsoft kündigte am 28. Februar 2025 das Ende von Skype an; am 5. Mai 2025 wurde der Dienst abgeschaltet. Nutzer wurden auf Microsoft Teams Free verwiesen: Wer sich dort mit seinem Skype-Konto anmeldete, nahm Chats und Kontakte mit, während Microsoft den Dienst abwickelte. Skype-Daten konnten noch bis Januar 2026 exportiert werden – dieses Fenster ist inzwischen geschlossen.
Die Teams-Migration deckte Messaging und Video ab, aber zwei kostenpflichtige Skype-Produkte hatten innerhalb von Teams keinen echten Nachfolger.
Skype-Guthaben: Microsoft verkaufte schon vor der Abschaltung kein neues Guthaben und keine Anruf-Abos mehr. Bestehende Guthaben blieben laut Microsoft über die Wähltastatur in Teams Free und das Skype-Webportal nutzbar, bis sie aufgebraucht waren – nachkaufen lässt sich nichts. Wer mit Guthaben Festnetznummern, Banken, Botschaften oder Verwandte ohne Smartphone angerufen hat, braucht einen neuen Pay-as-you-go-Anbieter. Genau um diesen Anwendungsfall konkurrieren Dienste wie TwinPhone, Viber Out und Rebtel.
Skype-Nummer: Microsoft bot keine neuen Skype-Nummern mehr an und riet Nutzern, ihre Nummer vor der Abschaltung zu einem anderen Anbieter zu portieren. Wer das Portierungsfenster verpasst hat, mietet als praktischen Ersatz eine virtuelle Nummer anderswo – TwinPhone vermietet zum Beispiel US- und Kanada-Nummern, die Anrufe und SMS empfangen. Wer auf eine Skype-Nummer in einem anderen Land angewiesen war, braucht einen Anbieter, der genau diesen Markt abdeckt.
Kostenlose Skype-zu-Skype-Anrufe sind am leichtesten zu ersetzen: WhatsApp, Telegram und Teams selbst telefonieren kostenlos von App zu App. Der schwierige Teil – und der Grund für diese Liste – ist der Ersatz für günstige Anrufe auf echte Telefonnummern.
So haben wir die Skype-Alternativen verglichen
Jeder Dienst wurde nach fünf Kriterien bewertet, in dieser Reihenfolge.
Erstens: Erreicht er echte Telefonnummern? Ein Skype-Ersatz muss Festnetz und Mobilfunk anrufen können – Bank-Hotlines, Behörden, Hotels, ältere Verwandte – und nicht nur andere App-Nutzer. Allein dieses Kriterium sortiert die meisten „kostenlosen Anruf-Apps“ aus.
Zweitens: das Preismodell und die realistischen Kosten. Prepaid-Guthaben, Länder-Abos, Business-Lizenzen pro Arbeitsplatz und Hardware mit Jahresgebühr sind völlig unterschiedliche Rechnungen – je nachdem, wie oft und wohin Sie telefonieren. Einstiegspreise nennen wir nur dort, wo der Anbieter sie veröffentlicht; wo Tarife wirklich schwanken, sagen wir das, statt Zahlen zu erfinden.
Drittens: der Einrichtungsaufwand. Telefonieren Sie in zwei Minuten – oder brauchen Sie erst eine App, eine SIM, Hardware oder einen IT-Administrator?
Viertens: Verschlüsselung – ob der Dienst Signalisierung und Audio auf dem Übertragungsweg schützt, und mit welchen Standards.
Fünftens: die Plattform. Browser, App, Desktop-Software oder Hardware – und was das fürs Telefonieren auf Reisen bedeutet.
Eine Offenlegung vorab: TwinPhone ist unser eigenes Produkt. Es steht auf Platz 1, weil wir es für den nächstliegenden Ersatz für Skype-Guthaben halten – aber es bekommt dieselbe kritische Prüfung wie alle anderen, inklusive einer echten Schwäche.
1. TwinPhone – der beste Ersatz für Skype-Guthaben
TwinPhone ist ein Anrufdienst im Browser: Chrome, Edge, Safari oder Brave öffnen – am Desktop oder auf dem Handy –, kostenlos registrieren, aufladen, wählen. Erreicht werden Festnetz- und Mobilfunknummern in 145 Ländern, Pay-as-you-go ab 0,02 $/Min. – keine App, keine SIM-Karte, kein Abo, keine Verträge. Auf Wunsch lässt sich TwinPhone als PWA installieren und verhält sich dann wie eine App, ohne den Umweg über einen App-Store.
Für wen es wirklich gedacht ist: Menschen, die Skype-Guthaben klassisch genutzt haben – Familie im Ausland, ausländische Banken, Airlines, Botschaften und Support-Hotlines – und niedrige Minutenpreise mit möglichst wenig Einrichtung wollen. Dazu kommen zwei Skype-Funktionen, die die anderen Consumer-Dienste dieser Liste meist nicht bieten: Sie können Ihre bestehende Nummer verifizieren, damit Angerufene Ihre echte Rufnummer sehen, und Sie können eine virtuelle US- oder Kanada-Nummer mieten, die Anrufe und SMS empfängt – der nächstliegende Ersatz für eine Skype-Nummer.
Preismodell: Prepaid-Guthaben, Mindestaufladung 5 $, Abrechnung pro Minute. Jeder Anruf ist mit TLS (Signalisierung) und SRTP (Audio) verschlüsselt. Für Unternehmen gibt es einen Enterprise-Tarif mit mehreren Arbeitsplätzen – ohne Gebühren pro Nutzer.
Die ehrlichen Schwächen: Wegen der Mindestaufladung von 5 $ können Sie den Dienst nicht für ein paar Cent testen. Abgerechnet wird pro Minute, angefangene Minuten werden aufgerundet – ein Anruf von 61 Sekunden wird also als 2 Minuten abgerechnet; wer viele sehr kurze Anrufe führt, sollte das einkalkulieren. Die Abdeckung umfasst 145 Länder – viel, aber nicht „jedes Land der Erde“: Prüfen Sie Ihr Zielland auf der Tarifseite, bevor Sie aufladen. Und TwinPhone macht bewusst nur eines: Es gibt keine Anrufaufzeichnung, keine Mailbox und keine Videoanrufe.
2. Google Voice – kostenlos, aber nur mit US-Nummer
Google Voice gibt US-Nutzern eine kostenlose US-Nummer mit Gratis-Anrufen in die USA und nach Kanada; Auslandsgespräche kosten ab 0,01 $/Min. und werden vom Prepaid-Guthaben abgebucht. Die Integration in Gmail und Google Workspace ist eng, die Gesprächsqualität durchgehend gut.
Für wen es wirklich gedacht ist: Menschen, die physisch in den USA leben, überwiegend im Inland telefonieren und gelegentlich ins Ausland anrufen. Für diesen Nutzer ist der kostenlose Inlandstarif unschlagbar.
Preismodell: kostenlose US-/Kanada-Anrufe von einer US-Nummer; Auslandsgespräche pro Minute vom Guthaben, mit Tarifen von sehr günstig (kanadisches Festnetz, Teile Europas) bis mittelmäßig (viele Mobilfunknetze).
Die ehrliche Schwäche: die Geografie. Das Consumer-Angebot von Google Voice setzt eine US-Nummer voraus und ist für Anmeldungen außerhalb der USA praktisch nicht verfügbar – aus Deutschland heraus ist es damit keine Option. Die internationalen Mobilfunktarife verlieren zudem oft gegen spezialisierte Pay-as-you-go-Dienste, „kostenlos“ gilt also nur für die Inlandshälfte.
3. Viber Out – sinnvoll, wenn Sie Viber ohnehin nutzen
Viber Out ist die kostenpflichtige Zusatzfunktion im Viber-Messenger, die echte Festnetz- und Mobilfunknummern anruft. Wenn Ihre Kontakte ohnehin auf Viber unterwegs sind, bekommen Sie mit Guthaben oder einem Anrufplan Messaging und Telefonie in einer App.
Für wen es wirklich gedacht ist: bestehende Viber-Nutzer mit gelegentlichen Anrufen auf normale Nummern – vor allem in Regionen, in denen Viber der Standard-Messenger ist: Osteuropa, Teile Asiens, der Nahe Osten.
Preismodell: Prepaid-Guthaben oder Ländertarife, Abrechnung pro Minute. Die Tarife schwanken stark je nach Ziel, und die günstigsten beworbenen Preise gelten meist fürs Festnetz, nicht für Mobilfunk.
Die ehrliche Schwäche: Es braucht die komplette Viber-App, und das Telefonieren ist an einen sozialen Messenger angeflanscht – samt Werbung, Stickern und Communities. Viele Ziele sind teurer als bei browserbasierten Pay-as-you-go-Diensten. Zu beachten: Viber ist in Russland seit Dezember 2024 gesperrt – relevant, wenn Sie oder Ihre Gesprächspartner dort sind.
4. WhatsApp – kostenlos, erreicht aber keine echten Rufnummern
WhatsApp ist die meistgenutzte Anruf-App der Welt, und Anrufe von WhatsApp zu WhatsApp sind kostenlos und Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Damit ist es der naheliegende Gratis-Ersatz für die Skype-zu-Skype-Hälfte dessen, was Skype konnte.
Für wen es wirklich gedacht ist: Anrufe an Menschen, die ebenfalls WhatsApp haben – Familien-Gruppenanrufe, Freunde im Ausland, alles, wo beide Seiten App und Datenverbindung haben.
Preismodell: kostenlos. Es gibt keinen bezahlten Consumer-Tarif und kein Guthabensystem.
Die ehrliche Schwäche: WhatsApp kann überhaupt keine normalen Telefonnummern anrufen. Kein Festnetz, keine Bank-Hotlines, keine Behörden, keine Verwandten mit einfachem Handy. Es ist eine Ergänzung zum Skype-Ersatz, kein Skype-Ersatz – wenn die Nummer, die Sie erreichen müssen, mit einer Ländervorwahl beginnt statt mit einer Kontaktkarte, ist WhatsApp das falsche Werkzeug.
5. Rebtel – für Vieltelefonierer in ein einziges Land
Rebtel verkauft länderspezifisches Telefonieren: Monats-Flatrates für ein einzelnes Zielland (veröffentlichte Tarife beginnen je nach Land bei etwa 10 $/Monat) plus Pay-as-you-go-Guthaben. Das Markenzeichen ist hybrides Routing – Anrufe können über lokale Telefonleitungen statt rein übers Internet laufen, was die Verbindungsquote bei schlechter Datenabdeckung verbessert.
Für wen es wirklich gedacht ist: die Diaspora. Wer jede Woche stundenlang in ein einziges Land telefoniert – zur Familie auf den Philippinen, in Mexiko oder Nigeria –, fährt mit einer Monatspauschale besser als mit Minutenabrechnung.
Preismodell: Länder-Flatrates pro Monat oder Prepaid-Guthaben pro Minute, verwaltet über die Rebtel-App.
Die ehrliche Schwäche: Die Abo-Rechnung kippt, sobald Sie nur gelegentlich oder in mehrere Länder telefonieren – dann zahlen Sie eine Pauschale für Minuten, die Sie nicht nutzen, und Rebtels Minutentarife sind generell weniger wettbewerbsfähig als seine Flatrates. Preise und Nutzungserlebnis unterscheiden sich zudem deutlich von Land zu Land.
6. Vonage – klassisches Heim-VoIP mit Hardware
Vonage ist der Klassiker unter den Heim-VoIP-Anbietern: Ein Telefonadapter kommt an den Router, das normale Telefon an den Adapter, und der heimische Festnetzanschluss läuft übers Internet. Privatkundentarife beginnen bei 9,99 $/Monat für Neukunden; der World-Prime-Tarif bündelt Auslandsminuten für 14,99 $/Monat.
Für wen es wirklich gedacht ist: Haushalte, die bewusst ein klassisches Festnetzerlebnis wollen – einen Hörer, der in der Küche klingelt – mit Auslandsminuten in einer Pauschale.
Preismodell: Monatsabo pro Leitung mit Hardware; die Einstiegspreise gelten für Neukunden.
Die ehrliche Schwäche: Es ist ein Abo plus Hardware für etwas, das die meisten heute im Browser oder am Handy erledigen. Wer den Festnetzhörer nicht ausdrücklich will, zahlt jeden Monat – ob er telefoniert oder nicht – und kann den Anschluss nicht mit auf Reisen nehmen.
7. magicJack – günstigstes Heimtelefon, nichts für unterwegs
magicJack ist die Budget-Version derselben Idee: Gerät einmal kaufen, an Router oder Computer stecken und rund 43 $ pro Jahr für unbegrenzte Anrufe in die USA und nach Kanada zahlen. Für einen US-Hausanschluss ist diese Rechnung kaum zu schlagen.
Für wen es wirklich gedacht ist: US-Haushalte, die das günstigste Heimtelefon wollen und nur selten ins Ausland anrufen.
Preismodell: einmaliger Hardwarekauf plus niedrige Jahresgebühr; Auslandsgespräche kosten extra über separates Prepaid-Guthaben.
Die ehrliche Schwäche: Es hängt am Gerät und am Heimnetz – eine Browser-Option gibt es nicht –, und der internationale Teil ist ein Anhängsel mit eigenem Guthaben und mittelmäßigen Tarifen. Als Skype-Ersatz für Auslandsgespräche löst magicJack das falsche Problem.
8. Zoom Phone – für Firmen, die ohnehin für Zoom zahlen
Zoom Phone setzt eine komplette Cloud-Telefonanlage auf Zoom auf: Rufnummern, Durchwahlen, Warteschleifen und Anrufe ins normale Telefonnetz, verwaltet in derselben Admin-Konsole wie die Meetings. Getaktete US-/Kanada-Tarife beginnen bei 10 $ pro Nutzer und Monat.
Für wen es wirklich gedacht ist: Unternehmen, die bereits auf Zoom standardisiert sind und Telefonnummern beim selben Anbieter wollen, abgerechnet pro Mitarbeiter.
Preismodell: Monatsabo pro Nutzer; Inlandstelefonie je nach Stufe getaktet oder unbegrenzt; Auslandsgespräche kommen pro Minute oder als Zusatzpakete obendrauf.
Die ehrliche Schwäche: Für eine Einzelperson, die gerade Skype verloren hat, ergibt es keinen Sinn – Sie zahlen eine monatliche Lizenz, bevor Sie überhaupt anrufen, und danach trotzdem getaktete Auslandsminuten. Es ist eine Business-Telefonanlage, kein Dienst für günstige Anrufe.
9. Dialpad – KI-Telefonanlage mit Abrechnung pro Arbeitsplatz
Dialpad ist eine moderne Business-Telefonanlage mit eingebauter KI: Live-Transkription, Gesprächszusammenfassungen und Coaching für Vertriebs- und Support-Teams. Die Tarife beginnen bei 15 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung.
Für wen es wirklich gedacht ist: Vertriebs- und Support-Teams, die Transkription und Analysen über viele Arbeitsplätze hinweg tatsächlich nutzen.
Preismodell: Monatsabo pro Nutzer nach Stufen; Auslandsgespräche werden zusätzlich zur Lizenz pro Minute berechnet.
Die ehrliche Schwäche: dieselbe wie bei Zoom Phone, nur schärfer – Sie bezahlen für KI-Funktionen, nicht für Minuten. Wer allein die Familie im Ausland anruft, hat von Gesprächs-Coaching nichts und zahlt trotzdem Auslandsminuten über dem Niveau von Pay-as-you-go-Diensten. Business-Werkzeug, Business-Preise.
10. Hushed – Zweitnummern für die Privatsphäre, Telefonieren ist Nebensache
Hushed verkauft private Zweitnummern – Prepaid-Tarife beginnen bei 7,99 $/Monat –, nützlich für Dating-Apps, Kleinanzeigen oder die Trennung von Beruf und Privatleben. Mit den Nummern kann man telefonieren und SMS schreiben.
Für wen es wirklich gedacht ist: Menschen, deren eigentliches Bedürfnis eine Wegwerf- oder Zweitnummer ist – das Telefonieren ist Beiwerk.
Preismodell: Prepaid-Nummerntarife mit Inklusivminuten und SMS; Auslandsgespräche über separates Guthaben.
Die ehrliche Schwäche: Es ist ein Produkt zur Nummernmiete, kein Dienst für Auslandsgespräche. Die internationalen Minutentarife liegen über denen spezialisierter Anbieter, und weil Hushed-Nummern VoIP sind, lehnen manche Apps und Dienste sie bei der Verifizierung ab – eine Einschränkung, die fairerweise für VoIP-Nummern generell gilt, auch für die US-/Kanada-Mietnummern von TwinPhone.
Vergleich auf einen Blick
Eine Zeile pro Dienst: Preismodell – Einstiegspreis – erreicht echte Nummern – Einrichtung.
TwinPhone – Pay-as-you-go-Guthaben – ab 0,02 $/Min. – echte Nummern: ja – Anmeldung im Browser in etwa einer Minute, Mindestaufladung 5 $
Google Voice – kostenlos USA/Kanada plus Auslandsminuten – international ab 0,01 $/Min. – echte Nummern: ja – US-Nummer erforderlich
Viber Out – Prepaid-Guthaben oder Ländertarife – Tarife je nach Ziel – echte Nummern: ja – komplette Viber-App plus Nummernregistrierung
WhatsApp – kostenlos, nur App zu App – 0 $ – echte Nummern: nein – App plus Telefonnummer
Rebtel – Länder-Flatrates oder Guthaben – ab etwa 10 $/Monat – echte Nummern: ja – App-Download
Vonage – monatliches Heim-VoIP-Abo – ab 9,99 $/Monat für Neukunden – echte Nummern: ja – Adapter-Hardware plus Konto
magicJack – Gerätekauf plus Jahresgebühr – etwa 43 $/Jahr nach der Hardware – echte Nummern: ja – Gerät an den Router stecken
Zoom Phone – Abo pro Nutzer mit getakteten Anrufen – ab 10 $/Nutzer/Monat – echte Nummern: ja – Zoom-Konto und Admin-Einrichtung
Dialpad – Business-Abo pro Nutzer – ab 15 $/Nutzer/Monat bei Jahreszahlung – echte Nummern: ja – Business-Konto erforderlich
Hushed – Prepaid-Nummerntarife – ab 7,99 $/Monat – echte Nummern: ja – App-Download
Fazit: Welcher Skype-Ersatz passt zu Ihnen?
Wählen Sie das Werkzeug danach, wie Sie Skype tatsächlich genutzt haben.
Wenn Sie mit Skype-Guthaben echte Nummern im Ausland angerufen haben – der häufigste Fall –, ist TwinPhone der nächstliegende Ersatz: Pay-as-you-go ab 0,02 $/Min. in 145 Länder, direkt im Browser, verschlüsselt mit TLS und SRTP, ohne Abo. Zwei Einschränkungen sollten Sie kennen: 5 $ Mindestaufladung, und angefangene Minuten werden aufgerundet.
Wenn Sie in den USA leben und überwiegend im Inland telefonieren, ist der Gratis-Tarif von Google Voice unschlagbar – vergleichen Sie nur die Auslandstarife mit Pay-as-you-go, bevor Sie annehmen, dass er auch dort gewinnt.
Wenn Sie ständig in ein einziges Land telefonieren, rechnen Sie eine Rebtel-Länderflatrate gegen die Minutenabrechnung; ab einigen Stunden pro Monat in ein einzelnes Land kann die Pauschale gewinnen.
Wenn alle, die Sie anrufen, eine App haben, lösen WhatsApp oder Telegram Ihr Problem bereits kostenlos – einen Dienst für echte Nummern brauchen Sie nur für alle anderen.
Wenn Sie als Unternehmen Skype für ein Team ersetzen, lautet die eigentliche Wahl: Telefonanlage mit Lizenz pro Arbeitsplatz (Zoom Phone, Dialpad) oder Minutenabrechnung mit mehreren Arbeitsplätzen (TwinPhones Enterprise-Tarif, ohne Gebühren pro Nutzer). Wer in Deutschland nach VoIP sucht, stößt außerdem schnell auf sipgate – einen etablierten deutschen Anbieter, der aber als Cloud-Telefonanlage für Unternehmen einen anderen Anwendungsfall bedient als günstige private Auslandsgespräche. Die Telefonanlage gewinnt, wenn Sie Warteschleifen, Aufzeichnung und Analysen brauchen; die Minutenabrechnung gewinnt, wenn Ihr Team vor allem ins Ausland telefoniert.
Unterm Strich: Mit Skype endete ein Produkt, keine Kategorie. Auslandsgespräche ohne Skype sind 2026 günstiger als zu Skypes besten Zeiten – solange Sie das Werkzeug danach auswählen, wen Sie anrufen.
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